hkk Krankenkasse folgen

Niedersachsen und Bremer litten Anfang 2015 unter Grippewelle

Pressemitteilung   •   Okt 09, 2015 11:18 CEST

hkk Krankenkasse bringt Fehlzeitenreport für das erste Halbjahr 2015 heraus: Fehltage durch Atemwegserkrankungen um 42,5 Prozent gestiegen / hkk-Mitglieder sind häufiger, aber kürzer krank als im Vorjahreszeitraum / Branche Gesundheits- und Sozialwesen besonders stark betroffen

Bremen, 9.10.2015: Mehr als ein Drittel (38,3 Prozent) aller krankengeldberechtigten hkk-Mitglieder war im ersten Halbjahr 2015 mindestens einmal krankgeschrieben. Das sind
0,7 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die durchschnittliche Krankheitsdauer betrug 11,30 Kalendertage je Krankheitsfall und damit 1,5 Tage weniger als im ersten Halbjahr 2014. Das zeigt der aktuelle Fehlzeitenreport, den die Handelskrankenkasse am 9. Oktober 2015 veröffentlicht hat. Der vollständige Bericht steht auf hkk.de/gesundheitsreport zum Download bereit.

Krankenstand sinkt in Niedersachsen deutlicher als in Bremen

Trotz mehr Krankschreibungen sank der Krankenstand bei den hkk-Mitgliedern im ersten Halbjahr 2015 von 4,4 auf 4,1 Prozent. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass die Arbeitnehmer im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich kürzer krank waren (-1,5 Tage). Dabei sank der Krankenstand in Niedersachsen mit -5,2 Prozent deutlicher als in Bremen (-1,6 Prozent). Insgesamt entfielen mehr als die Hälfte aller Fehltage (55,7 Prozent) auf drei Diagnosen: Muskel-Skelett-Erkrankungen (24,5 Prozent), Atemwegserkrankungen (17,3 Prozent) und psychische Erkrankungen (13,8 Prozent).

Deutlich mehr Fehltage durch Atemwegserkrankungen

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Fehltage bedingt durch Atemwegserkrankungen mit 42,5 Prozent im ersten Halbjahr am stärksten gestiegen. „Aufgrund der diesjährigen Grippewelle waren die Menschen deutlich stärker von Atemwegserkrankungen wie Husten und Bronchitis betroffen“, erklärt Dr. Bernard Braun, Leiter des Instituts für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung (BIAG), der die Analyse wissenschaftlich begleitet hat. Der Krankenstand im Gesundheits- und Sozialwesen ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,29 Prozent gestiegen: „Speziell in diesen Branchen haben Arbeitnehmer ein erhöhtes Krankheitsrisiko. Um Übertragungswege von Erkältungskrankheiten zu reduzieren, sollten Personen mit viel Kundenkontakt besonders auf die allgemeinen Hygienehinweise achten und sich jährlich gegen Grippe impfen lassen“.

Über den hkk-Fehlzeitenreport

Der hkk-Fehlzeitenreport erscheint regelmäßig zweimal jährlich und liefert aktuelle Zahlen zu Arbeitsunfähigkeiten und der Entwicklung des Krankenstandes seit 2008. Zur Erstellung des Berichts analysierte der Gesundheitswissenschaftler Dr. Bernard Braun vom BIAG und vom SOCIUM der Universität Bremen die anonymisierten Daten von rund 192.000 erwerbstätigen hkk-Versicherten.

Die hkk zählt mit mehr als 400.000 Versicherten (davon über 300.000 zahlende Mitglieder), 26 Geschäftsstellen und über 2.000 Servicepunkten zu den 20 größten bundesweit wählbaren gesetzlichen Krankenkassen. Mit einem Zusatzbeitrag von nur 0,4 Prozent (Gesamtbeitrag 15,0 Prozent) ist sie gleichzeitig die günstigste deutschlandweit wählbare Kasse.

Auch die Extraleistungen übertreffen den Branchendurchschnitt bei Weitem: Unter anderem erstattet die hkk zusätzliche Leistungen im Wert von mehr als 1.000 Euro je Versicherten und Jahr in den Bereichen Naturmedizin, Schwangerschaft und Vorsorge. Ergänzend belohnt ein attraktives Bonusprogramm einen gesundheitsbewussten Lebensstil. Vergünstigte private Zusatzangebote der LVM Versicherung erweitern den Schutzumfang für besonders anspruchsvolle Kunden.

Die 1904 gegründete hkk gehört zum Verband der Ersatzkassen (vdek). Rund 790 MitarbeiterInnen in Bremen und Oldenburg betreuen ein Ausgabenvolumen von rund 975 Mio. Euro. Die Verwaltungskosten liegen mehr als 20 Prozent unter dem Branchendurchschnitt. Die hkk fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und achtet auf einen nachhaltigen Umgang mit den Umweltressourcen.

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