hkk Krankenkasse folgen

hkk führt Online-Patientenquittung ein

Pressemitteilung   •   Mai 03, 2013 12:26 CEST

Welche Behandlungen hat mein Arzt bei meiner Krankenkasse abgerechnet und wie viel kosten diese? Mit der elektronischen Patientenquittung bietet die hkk ihren Versicherten jetzt mehr Transparenz auf einen Klick

Bremen, 03.05.2013: Als bundesweit erste Ersatzkasse bietet die Bremer hkk ihren Versicherten ab sofort kostenlos und unkompliziert Transparenz über ihre Abrechnungen: Über die neue elektronische Patientenquittung können die 360.000 hkk-Versicherten jederzeit online nachvollziehen, wie viel von der hkk für welche Leistungen an welchen Arzt, Apotheker und welches Krankenhaus für sie bezahlt wurde. Die hkk sieht durch diese umfassende Transparenz für die Versicherten auch eine Chance, die Fehlerquote bei Abrechnungen zu senken.

Gesetzlich Krankenversicherte haben bereits seit mehreren Jahren einen Rechtsanspruch auf eine detaillierte schriftliche Aufstellung der im letzten Quartal abgerechneten Leistungen. Bisher musste diese jedoch beim Arzt oder der Krankenkasse angefordert und zum Teil mit einer Bearbeitungspauschale vergütet werden. Die Kostenaufstellung wurde dann – meist nach einer mehrtägigen Bearbeitungszeit – per Post zugeschickt.

Online-Auskunft rund um die Uhr

Der neue Service der hkk ist nicht nur kostenlos, sondern auch wesentlich komfortabler, weil die abgerechneten Leistungen automatisch in einer persönlichen Übersicht am Computer zuhause oder unterwegs zur Verfügung gestellt werden. Das hkk-System zeigt die abgerechneten Daten, sobald die entsprechenden Abrechnungen der Krankenkasse vorliegen. Da jedoch vor allem die kassenärztlichen und -zahnärztlichen Vereinigungen ihre Abrechnungen oft erst mit mehrmonatiger Verzögerung bei den Krankenkassen einreichen, müssen Versicherte dennoch mit Zeitverzögerungen rechnen. Die Krankenhaus- und Arzneimittelrechnungen werden allerdings meist wesentlich schneller dargestellt.

Mehr Transparenz und Fehlerkontrolle

„Unsere Versicherten wünschen sich seit Jahren mehr Transparenz. Sie wollen wissen, wofür sie ihre Beiträge bezahlen“, begründet hkk-Vorstand Michael Lempe die Entscheidung zur Einführung der E-Patientenquittung. „Darüber hinaus ermöglicht die direkte Kontrolle durch die Versicherten, dass Abrechnungsfehler schneller aufgedeckt und geklärt werden können.“ Bemerkt der Versicherte einen Fehler – zum Beispiel abgerechnete Leistungen, die nicht oder nur teilweise erbracht wurden –, kann er diesen sofort bei der hkk melden.

Abrechnungsfehler sind ein ernstzunehmendes Problem im Gesundheitswesen.So veröffentlichte der GKV-Spitzenverband aktuelle Zahlen, nach denen im ersten Halbjahr 2012 elf Prozent aller Klinikrechnungen von den Krankenkassen aufgrund von Implausibilitäten beanstandet wurden. Hiervon erwiesen sich 50 Prozent als fehlerhaft.

Hohe Datenschutzanforderungen

Die hkk legt auch bei der elektronischen Patientenquittung größten Wert auf die Einhaltung strenger Datenschutzvorgaben. Daher ist dieser Service nur über den passwortgeschützten Bereich der hkk-Internetfiliale zugänglich. Vor der erstmaligen Nutzung müssen die Versicherten einen schriftlichen Nutzungsauftrag downloaden und einsenden, um einen Missbrauch durch andere Personen auszuschließen. Erst nach einer persönlichen Prüfung des Auftrags durch einen hkk-Mitarbeiter wird die Nutzung freigegeben. Die technische Umsetzung erfolgt durch das IT-Unternehmen Careon aus Tübingen.

Die hkk (Handelskrankenkasse) zählt mit mehr als 360.000 Versicherten (darunter 270.000 zahlende Mitglieder), 27 Geschäftsstellen und über 2.000 Servicepunkten zu den 20 größten bundesweit geöffneten gesetzlichen Krankenkassen. Zum 1. Januar 2015 wird die hkk ihren Beitragssatz spürbar senken und damit zu den preiswertesten Krankenkassen am Markt gehören. Zudem zahlt sie im März 100 Euro hkk-Dividende für 2014 an ihre Mitglieder aus. Auch die hkk-Extraleistungen übertreffen den Branchendurchschnitt: Unter anderem erstattet die hkk Zusatzleistungen in den Bereichen Naturmedizin, Schwangerschaftsmedizin und Vorsorge. Ergänzend können die Kunden vergünstigte private Zusatzversicherungen der LVM abschließen.

Die 1904 gegründete hkk gehört zum Verband der Ersatzkassen (vdek). Mehr als 750 MitarbeiterInnen in Bremen und Oldenburg betreuen ein Ausgabenvolumen von 890 Mio. Euro bei Verwaltungskosten, die 2013 mehr als 20 Prozent unter dem Branchendurchschnitt lagen. Die hkk fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und achtet auf einen nachhaltigen Umgang mit den Umweltressourcen.

Angehängte Dateien

PDF-Dokument

Kommentare (0)

Kommentar hinzufügen

Kommentar

Agree With Privacy Policy