hkk Krankenkasse folgen

Größte Erkältungswelle seit fünf Jahren

Pressemitteilung   •   Jun 04, 2014 11:34 CEST

Krankenkasse hkk bringt aktuellen Fehlzeitenreport heraus: hkk-Versicherte immer häufiger krank / Krankenstände in Niedersachsen und Bremen über dem Bundesdurchschnitt / Atemwegserkrankungen um 24 Prozent gestiegen

Bremen, 04.06.2014: Über die Hälfte aller hkk-Versicherten waren im vergangenen Jahr mindestens einmal krankgeschrieben. Das geht aus dem aktuellen hkk-Fehlzeitenreport hervor, den die Bremer Krankenkasse am 4. Juni veröffentlichte. Durchschnittlich war jeder erwerbstätige Versicherte im Jahr 2013 fast 16 Tage krankgeschrieben – knapp einen Tag mehr als im Vorjahr. Die durchschnittliche Krankheitsdauer betrug 13,11 Kalendertage je Krankheitsfall. Der ausführliche Fehlzeitenreport steht auf hkk.de/gesundheitsreport zum Download bereit.

Niedersachsen und Bremer häufiger krank als der Bundesdurchschnitt

Der Jahresvergleich zeigt: hkk-Versicherte sind immer häufiger krank. Der Krankenstand – also der Anteil der im Kalenderjahr angefallenen Arbeitsunfähigkeitstage – ist seit 2008 kontinuierlich von 3,58 auf 4,40 Prozent gestiegen. Die Niedersachsen bildeten 2013 mit 4,60 Prozent die Spitze, während die Bremer mit 4,25 Prozent leicht unter dem hkk-Durchschnitt lagen. Beide übertrafen jedoch den vom Bundesministerium für Gesundheit ermittelten Bundesdurchschnitt von 3,78 Prozent erheblich. Den höchsten Einzelwert wies der ehemalige Regierungsbezirk Weser-Ems mit 4,80 Prozent auf. Während in Niedersachsen häufiger Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems wie Rückenschmerzen auftraten, litten Versicherte in Bremen eher an Krankheiten des Atemwegssystems oder psychischen Erkrankungen.

Rekordhoch bei erkältungsbedingten Arbeitsunfähigkeitsfällen

Atemwegserkrankungen sind traditionell die häufigste Ursache von Krankschreibungen. 2013 waren es 36,61 Fälle je 100 Versichertenjahre – ein Anstieg von über 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit kletterten die erkältungsbedingten Arbeitsunfähigkeitsfälle auf ein Rekordhoch seit 2008. Ein besonderes Phänomen vermutet Dr. Bernard Braun vom Bremer Institut für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung (BIAG), der den Fehlzeitenreport wissenschaftlich begleitet, dahinter jedoch nicht: „Für die jährlich schwankenden Fehlzeiten sind unterschiedlich stark ausgeprägte Grippe- und Erkältungswellen verantwortlich.“

Bundesweite Zahlen des Robert Koch-Instituts bestätigen, dass Krankschreibungen durch Atemwegserkrankungen 2013 den höchsten Wert der letzten zehn Jahre erreichten. Gleichzeitig dauerte die sogenannte Grippewelle mit insgesamt 19 Wochen länger an als in den Vorjahren. Bei den hkk-Versicherten mit entsprechender Diagnose lag die durchschnittliche Erkrankungsdauer bei 6,23 Tagen.

Über den hkk-Fehlzeitenreport

Der hkk-Fehlzeitenreport erscheint regelmäßig zweimal im Jahr und liefert aktuelle Zahlen zu Arbeitsunfähigkeiten und der Entwicklung des Krankenstandes seit 2008. Zur Erstellung des Berichts analysierte der Gesundheitswissenschaftler Dr. Bernard Braun vom BIAG und vom Zentrum für Sozialpolitik (ZeS) der Universität Bremen die anonymisierten Daten von rund 192.000 erwerbstätigen hkk-Versicherten.

Die hkk (Handelskrankenkasse) zählt mit mehr als 360.000 Versicherten (darunter 270.000 zahlende Mitglieder), 27 Geschäftsstellen und über 2.000 Servicepunkten zu den 20 größten bundesweit geöffneten gesetzlichen Krankenkassen. Zum 1. Januar 2015 wird die hkk ihren Beitragssatz spürbar senken und damit zu den preiswertesten Krankenkassen am Markt gehören. Zudem zahlt sie im März 100 Euro hkk-Dividende für 2014 an ihre Mitglieder aus. Auch die hkk-Extraleistungen übertreffen den Branchendurchschnitt: Unter anderem erstattet die hkk Zusatzleistungen in den Bereichen Naturmedizin, Schwangerschaftsmedizin und Vorsorge. Ergänzend können die Kunden vergünstigte private Zusatzversicherungen der LVM abschließen.

Die 1904 gegründete hkk gehört zum Verband der Ersatzkassen (vdek). Mehr als 750 MitarbeiterInnen in Bremen und Oldenburg betreuen ein Ausgabenvolumen von 890 Mio. Euro bei Verwaltungskosten, die 2013 mehr als 20 Prozent unter dem Branchendurchschnitt lagen. Die hkk fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und achtet auf einen nachhaltigen Umgang mit den Umweltressourcen.

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