hkk Krankenkasse folgen

110 Jahre hkk Erste Gesundheit

Pressemitteilung   •   Jan 09, 2014 13:00 CET

Am 1. Januar 1904 als eingeschriebene Hilfskasse gegründet / Heute eine der erfolgreichsten gesetzlichen Krankenkassen

Bremen, 09.01.2014: Seit nunmehr 110 Jahren beweist sich die Bremer Krankenkasse hkk im wechselhaften Umfeld des Gesundheitswesens. Heute gehört die hkk – ehemals Handelskrankenkasse – mit über 360.000 Versicherten zu den 20 größten bundesweit geöffneten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland.

Von stetigem Wachstum geprägt

Die Krankenversicherung der ersten Stunde, die auf Bismarcks Sozialgesetzgebung aus dem Jahr 1883 zurückgeht, berücksichtigte zunächst nur Arbeiter. Erst Anfang 1904 wurden auch angestellte Arbeitnehmer in das Sozialversicherungssystem des Deutschen Reiches aufgenommen – die Geburtsstunde der hkk, wie das Namenskürzel der Handelskrankenkasse schon damals lautete. Gegründet von bremischen Kaufleuten und der Handelskammer startete sie mit 3.763 „Handelsgehülfen“ als Mitgliedern. Vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 zählte die Kasse bereits 10.000 Kunden, nach dem Ende des Wirtschaftswunders im Jahr 1966 wurde die 50.000er-Marke durchbrochen.

Zum 100-jährigen Jubiläum im Jahr 2004 betreute die hkk 122.000 Beitragszahler und insgesamt 168.000 Versicherte. Seitdem konnte sie ihre Mitgliederzahlen auf heute über 260.000 beitragszahlende Mitglieder und insgesamt 360.000 Versicherte mehr als verdoppeln. Einen Meilenstein stellte die Fusion mit der IKK Weser-Ems aus Oldenburg zur neuen Ersatzkasse hkk mit Hauptsitz Bremen im Januar 2008 dar. Sie machte die hkk zur stärksten Regionalkasse im Nordwesten Deutschlands.

Niedrige Verwaltungskosten und finanzielle Solidität

Vorstand Michael Lempe ist überzeugt, dass für den Erfolg der hkk vor allem die traditionelle finanzielle Solidität verantwortlich ist: „Verantwortungsvolles, solides Denken hat den guten Ruf der hkk von Anfang an geprägt. Die traditionelle Schuldenfreiheit und niedrige Verwaltungskosten zahlen sich auch heute für unsere Versicherten aus: durch bessere Leistungen bei besonders günstigen Beiträgen.“

Dies gelte auch bei wechselnden politischen Rahmenbedingungen: „Die Absicht der neuen Bundesregierung, ab 2015 wieder kassenspezifische Beitragssätze einzuführen, begrüßen wir“, so Lempe. „Da die hkk zu den finanzstärksten Kassen am Markt gehört, werden wir nach ersten Schätzungen bis zu 40 Euro pro Monat günstiger als teure Wettbewerber sein. So profitieren unsere Mitglieder vom wirtschaftlichen Erfolg.“

Flexibilität als Überlebensstrategie

In 110 Jahren Geschichte hat die hkk Kriege, Inflation und die Weltwirtschaftskrise überdauert. In den ‚goldenen Zwanzigern’ war die Kasse stolz auf ihr überdurchschnittliches Leistungsangebot, doch schon 1930 reduzierte eine Reichsnotverordnung diese auf ein Mindestmaß. Um ihren Versicherten weiterhin den gewohnten Standard zu bieten, führte die hkk eine private Zusatzversicherung ein. In den Jahren der Naziherrschaft wurde die Selbstverwaltung der Krankenkassen weitgehend zerstört. Erst 1953 gewannen die Mitglieder mit den ersten Sozialwahlen wieder Einfluss auf die Strategie ihrer Krankenkasse. Rund 20 Jahre später gehörte die hkk zu den ersten Krankenkassen, die erweiterte Vorsorgeuntersuchungen einführten. Erst nach der 1996 eingeführten Gesundheitsreform durfte die hkk Angehörige aller Berufsgruppen versichern und ihr Einzugsgebiet nach Niedersachsen ausdehnen. Seit 2008 ist sie bundesweit wählbar.

Die hkk (Handelskrankenkasse) zählt mit mehr als 360.000 Versicherten (darunter 270.000 zahlende Mitglieder), 27 Geschäftsstellen und über 2.000 Servicepunkten zu den 20 größten bundesweit geöffneten gesetzlichen Krankenkassen. Zum 1. Januar 2015 wird die hkk ihren Beitragssatz spürbar senken und damit zu den preiswertesten Krankenkassen am Markt gehören. Zudem zahlt sie im März 100 Euro hkk-Dividende für 2014 an ihre Mitglieder aus. Auch die hkk-Extraleistungen übertreffen den Branchendurchschnitt: Unter anderem erstattet die hkk Zusatzleistungen in den Bereichen Naturmedizin, Schwangerschaftsmedizin und Vorsorge. Ergänzend können die Kunden vergünstigte private Zusatzversicherungen der LVM abschließen.

Die 1904 gegründete hkk gehört zum Verband der Ersatzkassen (vdek). Mehr als 750 MitarbeiterInnen in Bremen und Oldenburg betreuen ein Ausgabenvolumen von 890 Mio. Euro bei Verwaltungskosten, die 2013 mehr als 20 Prozent unter dem Branchendurchschnitt lagen. Die hkk fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und achtet auf einen nachhaltigen Umgang mit den Umweltressourcen.

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